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Leistungen

Orthopädietechnik in Hamburg

Orthopädietechnik heißt: ein Hilfsmittel, das es so noch nicht gibt, wird für einen bestimmten Menschen gebaut. Orthesen stabilisieren oder entlasten ein Gelenk, Prothesen ersetzen eine Gliedmaße, Sonderanfertigungen lösen, was mit keinem Serienprodukt zu lösen ist. Gebaut wird in unserer Werkstatt in Hamburg-Schnelsen, beraten und angepasst wird an allen acht Standorten.

Dass die Werkstatt zum Unternehmen gehört und nicht zu einem Zulieferer, ist kein Detail. Es entscheidet darüber, wie lange eine Nachpassung dauert: Tage statt Wochen.

Was wir fertigen

Orthesen für Fuß, Knie, Hand, Arm und Rumpf. Nach Operationen, bei Lähmungen, bei chronischer Instabilität oder zur Entlastung einzelner Strukturen.

Prothesen für die untere und obere Extremität, von der Erstversorgung nach einer Amputation über die Interimsversorgung bis zur definitiven Prothese.

Sonderanfertigungen dort, wo Anatomie oder Alltag kein Serienprodukt zulassen.

So läuft die Versorgung ab

  1. Erstgespräch. Befund, Verordnung, Alltag. Was soll das Hilfsmittel leisten, und was muss es aushalten.
  2. Maßnahme oder Abformung. Je nach Versorgung mit Gipsabdruck, Scan oder Messverfahren.
  3. Kostenvoranschlag und Genehmigung. Bei Orthesen und Prothesen prüft die Kasse vorab. Wir übernehmen den Schriftverkehr und melden uns, sobald die Zusage vorliegt.
  4. Anfertigung. In der Zentralwerkstatt in Hamburg-Schnelsen.
  5. Anprobe und Anpassung. Meist in mehreren Schritten. Bei Prothesen gehört eine Testversorgung dazu, bevor die definitive gebaut wird.
  6. Nachsorge. Kontrolltermine, Anpassungen, Reparaturen.

Kosten und Krankenkasse

Orthesen und Prothesen sind verordnungsfähige Hilfsmittel. Die Kasse genehmigt in der Regel auf Grundlage eines Kostenvoranschlags, den wir für Sie erstellen. Sie zahlen die gesetzliche Zuzahlung von zehn Prozent, mindestens fünf und höchstens zehn Euro je Hilfsmittel. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind befreit.

Wünschen Sie eine Ausstattung über das medizinisch Notwendige hinaus, fällt eine Aufzahlung an. Die Summe steht vor der Anfertigung fest.

Bei Arbeits- und Wegeunfällen übernimmt die Berufsgenossenschaft, bei anerkannter Schädigungsfolge die Versorgungsverwaltung. Auch das klären wir für Sie.

Wo Sie uns finden

Beratung, Abformung und Anpassung an allen acht Standorten in Hamburg und Halstenbek. Gefertigt wird in Hamburg-Schnelsen. Für Prothesenversorgungen und komplexe Orthesen ist Schnelsen in der Regel der direkte Weg.

Passend dazu

  • Orthopädieschuhtechnik

    Maßschuhe, Schuhzurichtungen und orthopädische Einlagen sorgen dafür, dass Sie schmerzfrei und sicher gehen. Wir verbinden traditionelles Handwerk mit moderner Technik.

  • Kompression

    Medizinische Kompression ist ein zentraler Baustein bei Venenerkrankungen und Lip- oder Lymphproblemen. Wir passen Ihre Versorgung individuell an und begleiten Sie von der Beratung bis zur Nachkontrolle.

  • Sanitätshaus

    Alles, was den Alltag erleichtert: Bandagen, Hilfsmittel, Kompressionsstrümpfe und persönliche Beratung – direkt bei uns im Sanitätshaus.

Kurz beantwortet

Häufige Fragen

Wenn Ihre Frage fehlt: Rufen Sie an, jede Filiale hat eine eigene Durchwahl.

Wie lange dauert es, bis ich meine Orthese habe?

Das hängt an zwei Dingen: der Genehmigung durch die Kasse und der Anfertigung. Die Genehmigung liegt nicht in unserer Hand, die Anfertigung schon. Beim Erstgespräch nennen wir Ihnen einen realistischen Rahmen für beides.

Muss ich für eine Prothese nach Schnelsen kommen?

Für Abformung und Anprobe in der Regel ja, weil dort die Werkstatt steht und die Techniker direkt mitarbeiten können. Beratung und kleinere Nachpassungen sind auch in den Filialen möglich.

Was passiert, wenn die Krankenkasse ablehnt?

Wir erklären Ihnen die Begründung und unterstützen bei einem Widerspruch, gemeinsam mit der verordnenden Praxis. Eine Ablehnung ist kein Endpunkt.

Können Sie meine vorhandene Orthese reparieren, auch wenn sie woanders gebaut wurde?

In vielen Fällen ja. Bringen Sie sie vorbei, wir schauen sie uns an und sagen Ihnen, ob eine Reparatur sinnvoll ist oder eine Neuversorgung ansteht.

Wie oft muss ich zur Kontrolle?

Bei Prothesen und bei Kindern häufiger, bei stabilen Verläufen seltener. Wir vereinbaren die Intervalle mit Ihnen, statt sie pauschal festzulegen.

Übernehmen Sie auch die Versorgung nach einem Arbeitsunfall?

Ja. Kostenträger ist dann die Berufsgenossenschaft. Den Ablauf und den Schriftverkehr übernehmen wir.

Nächster Schritt

Standort wählen und anrufen.

Für Orthesen- und Prothesenversorgungen ist Hamburg-Schnelsen der direkte Weg: 040 / 5 50 99 50. Für ein erstes Gespräch können Sie auch in jede Filiale kommen.

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